PADCON und SUNCYCLE Hand in Hand gegen PID


Hamburg | 26.Mai.2016

PID-Komplettservice behebt Leistungsverluste bei PV-Anlagen.

Die Service- und Technologieunternehmen SUNCYCLE und PADCON bieten ab sofort einen gemeinsamen Komplettservice an, der Potential Induzierte Degradation (PID) erkennt und behebt. Der PID-Effekt tritt vor allem bei kristallinen Photovoltaik-Modulen auf und kann zu Leistungs- und damit Ertragsverlusten von bis zu 90 Prozent führen. Im Rahmen der strategischen Partnerschaft erhalten Anlagenbetreiber alle notwendigen Leistungen von der PID-Erkennung bis zur Regeneration ganzer Photovoltaik-Anlagen aus einer Hand.

Dr. Mischa Paterna, Geschäftsführer von Suncycle: „Betreiber, die den Verdacht hegen, dass ihre Anlage von PID betroffen ist, profitieren durch unsere Kooperation vom einem One-Stop-Shop. Im ersten Schritt kümmert sich Suncycle um die präzise Analyse der Anlage. Durch unser mobiles Messsystem müssen die Module dafür nicht einmal mehr demontiert werden, die Messung ist auch tagsüber möglich.“

Suncycle verfügt durch mehr als 50 MWp regenerierter PV-Leistung über eine umfangreiche PID-Erfahrung. Die portable Compact Test Unit (CTU FlexEL) ermöglicht eine kostengünstige Vor-Ort-Elektrolumineszenz-Messung. Bestätigt die Messung den PID-Verdacht, werden PADCON Float Controller zur Regeneration der betroffenen Module eingesetzt. Dabei handelt es sich um sogenannte Anti-PID Boxen, auch als Offset-Boxen bekannt, die in der Nähe des Wechselrichters parallel zur Anlage geschalten werden.

Während der Wechselrichterinaktivität heben diese „PID Killer“ das PV-Feld auf ein hohes Spannungslevel und regenerieren dadurch die degradierten Module. Durch diese Maßnahme können auch stark degradierte Module oft bereits nach 4 bis 5 Wochen wieder 90 Prozent der Ursprungsleistung erreichen. Wichtig ist jedoch, so die einhellige Meinung, den PID-Effekt möglichst früh zu erkennen, um einerseits Ertragsverluste zu vermeiden und andererseits die Chance zu wahren, die betroffenen Module wieder vollständig zu heilen. Ein Modul, dessen Output bereits auf 30 Prozent des ursprünglichen Leistungsniveaus eingebrochen ist, lässt sich erfahrungsgemäß nicht mehr vollständig regenerieren.

PADCON Geschäftsführer Constantin Wenzlik: „Wir beschäftigen uns bereits seit 2011 mit dem Thema PID-Prävention und PID-Regeneration und können auf die Erfahrung von über 1000 installierten Geräten in 20 Ländern weltweit zurückgreifen. Unsere Float Controller Produktfamilie umfasst Lösungen für alle Leistungsklassen und Anlagengrößen mit String- oder Zentral-Wechselrichtern..“

Die Zusammenarbeit von PADCON und Suncycle erstreckt sich auf Deutschland und das gesamte europäische Ausland. Das gemeinsame Portfolio kann bei beiden Unternehmen angefragt werden.

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